Handreichung „Überbeglaubigung einer Fremdübersetzung“

Informationen für Behörden & Antragstellende – „Überbeglaubigung einer Fremdübersetzung“

Informationen zur Vorlage bei Behörden, Standesämtern, Gerichten und Anerkennungsstellen

Werden Sie von einer Behörde aufgefordert, eine im Ausland angefertigte Übersetzung von einem in Deutschland beeidigten Übersetzer „einfach überbeglaubigen“ oder „nachträglich abstempeln“ zu lassen?

Mit dieser fundierten Handreichung (PDF) erklären Sie der Sachbearbeitung schnell, rechtssicher und verständlich, warum ein bloßes „Nachtragen eines Stempels“ rechtlich unzulässig ist und eine eigenständige Prüfung bzw. Neuübertragung durch einen in Deutschland beeidigten Übersetzer zwingend erforderlich macht.

Inhalt:

  • Rechtliche Haftung & Eidespflicht: Erläuterung, warum beeidigte Übersetzer für den Inhalt einer Beglaubigung voll haften und die Pflicht zur eigenständigen Prüfung jedes einzelnen Wortes haben.

  • Formale Mängel von Auslandsübersetzungen: Warum Layouts, fehlende Tabellen, nicht übersetzte Stempel/Apostillen oder Fließtext-Formate nicht den deutschen Richtlinien (z. B. BDÜ-Leitfaden) entsprechen.

  • Inhaltliche & Rechtsterminologische Gefahren: Warum Übersetzende keine Gleichwertigkeitsbewertung vornehmen dürfen (z. B. Verwechslung von Bachiller mit Abitur oder Doctor de Medicina mit Dr. med.).

  • Kosten- & Zeit-Faktum: Warum die Satz-für-Satz-Prüfung und Überarbeitung einer Fremdübersetzung den Aufwand einer Neuübersetzung erreicht.

  • Klares Fazit für die Sachbearbeitung: Handlungsempfehlung für ein zügiges und rechtskonformes Verwaltungsverfahren.

Produktdetails:

  • Format: PDF (21 Seiten)

  • Zielgruppe: Antragstellende, behördliche Sachbearbeiter, Standesämter, Anerkennungsstellen, beeidigte Übersetzerinnen und Übersetzer

  • Quelle: Basiert auf den Fachstandards von urkundenuebersetzer-online.de